VOM THUNFISCH ZUM WUNDERGECKO

EINE LESEREISE MIT MUSIK DURCH POETISCHE KLANGUNIVERSEN UND KLINGENDE BILDWELTEN

Astrid Nischkauer, Gloria Damijan und Herbert Lacina arbeiten seit 2019 an der Synthese von Wort und Klangassoziationen, wobei das Bild die gemeinsame Ebene, das Bindeglied darstellt.

part 1 - 17.7.2021 - Frauenbilder

part 2 - 14.8.2021 - Raumwahrnehmung

part 3 - 18.9.2021 - Remix


Am ersten Abend, dem 17.7.2021, geht es um Frauenbilder und Bilder von Frauen:

Die Beschriftung des Gemäldes befindet sich in Vorbereitung.

Wir bitten um Ihr Verständnis.


Vienna Art Market (Durchgang Währinger Str. 100/Gentzgasse 21, 1180 Wien)
www.viennaartmarket.at

Astrid Nischkauers Gedichte sind hauptsächlich von bildender Kunst inspiriert, sie erschafft imaginäre Bildwelten, die ein weites Feld an Assoziationen eröffnen. Herbert Lacina und Gloria Damijan greifen diese imaginären Bildwelten auf und übersetzen sie in klangliche, formale und mit dem Sprachrhythmus interagierende Musikwelten. Dabei greifen sie auf ihre jahrelange Erfahrung als experimentell improvisierende MusikerInnen zurück. Das ermöglicht auch, auf die in den Gedichten transportierte emotionale Ebene spontan einzugehen und so eine Synthese aus Poesie und Musik im höchsten Maße zu erreichen.

Ein Video, welches einen näheren Einblick in unsere Zusammenarbeit ermöglicht, ist unter folgendem Link abrufbar:
https://kunstbetrieb.co/2020/11/21/di-8-dezember-2020-2000-klang-bild-wort-klang-lesung-licht-und-musik/

SATYR MIT THUNFISCH: In ihrem ersten großen Gedichtband Satyr mit Thunfisch entführt uns die Wiener Dichterin Astrid Nischkauer in die Museen der Stadt Wien. In ihren Texten beschreibt sie die Museen, die Kunst darin und die Atmosphäre, wenn man lange und geduldig durch die Museen wandelt. Ihre Expertise hat sie als eifrige Museumsgängerin und Museumswärterin erworben. Stunden hat sie in abgedunkelten Räumen zugebracht und den Museumsbesuchern beim Betrachten zugesehen. „Vorsicht / Stolpergefahr / ist das Kunst / oder darf ich / da drüberklettern“, heißt es an einer Stelle. Den Zugang und Umgang mit Kunst reflektieren, möchte dieser Band.

DER WUNDERGECKO: Auf einen Spaziergang durch die Wiener Museen nimmt uns die Dichterin Astrid Nischkauer in ihrem neuen Gedichtband du Wundergecko mit. Ähnlich wie in ihrem letzten Gedichtband Satyr mit Thunfisch beschreibt sie Kunstwerke, die sie als Besucherin oder Museumswärterin betrachtet, kleine Details und die Atmosphäre in den verschiedenen Museen und Räumen. Anders als zuvor bewegt sie sich aber jetzt, in der Zeit von Corona, in den Museen und bleibt beim Lockdown wie viele Museumsbesucher*innen ausgesperrt. Diese eigentümliche Zeit der Museen ohne Besucher:innen beschreibt dieser Band ebenfalls. Immer steht aber die Lust an der Kunst im Vordergrund, bei Mark Rothko, Unica Zürn oder vielen anderen Künstler*innen. Immer lösen Bilder Gedichte aus, die neue Bilder entstehen lassen.