Sepp Pachta, Egon Friedell, Felix Salten und Arthur Schnitzler spielen bei den neuen Ausstellungsstücken des Währinger Bezirksmuseums in der Währinger Straße 124 eine wichtige Rolle.

WIEN/WÄHRING. Die Dauerausstellung zur Vergangenheit Währings wird laufend überarbeitet. Aktuell gibt es viele neue Exponate, die teils aus dem Depot stammen oder durch Kauf und Schenkung in den Besitz des Museums gelangt sind: Arbeiten des Malers Sepp Pachta zeigen etwa das Schafbergbad, die Gersthofer Kirche und andere Bezirksmotive.

Neu gestaltete Schautafeln geben im Bezirksmuseum Auskunft über Persönlichkeiten wie Egon Friedell, Felix Salten und Arthur Schnitzler. An ein einstiges Währinger Cafe erinnert ein Schild. Außerdem werden eine Abbildung der Gersthoferkirche um 1900, ein Foto der letzten Betreiberin des Iris-Kinos und andere bezirksbezogene Objekte präsentiert.

Bunte Palette an Schaustücken

Von Bierkrügen und Gugelhupf-Formen bis zu einem unsignierten Aquarell mit der Ansicht „Hof in Pötzleinsdorf 1915“ erstreckt sich eine bunte Palette an Schaustücken. Bezirkshistorikerin und Museumsleiterin Doris Weis konnte vielerlei nostalgische Schmankerln auftreiben, darunter Holz-Schi mit einer sogenannten Kandahar-Bindung. Die Besucher erwartet noch bis Donnerstag, 1. Juli, eine Sonderausstellung zum Thema „Kinos in Währing“. Darüber hinaus liegt die jüngste Publikation des Museums mit dem Titel „Das Cottage-Sanatorium“ vor.

Was?
Neue Ausstellungsstücke im Währinger Bezirksmuseum

Wann?
Ab sofort, Sonderausstellung noch bis 1. Juli.
Geöffnet jeden Montag von 10 bis 12 Uhr,
Donnerstag von 17 bis 19 Uhr,
Sonntag von 10 bis 12 Uhr.

Wo?
Währinger Straße 124, 1180 Wien

Eintritt frei. Infos unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und hier.