Regina Erben-Hartig

Mein Großvater nahm Schulhefte zur Hand und beklebte die Seiten mit Abbildungen von Kunst – Malerei, Bildhauerei, Zeichnung. Meist in schlechter Druck-Qualität, aber quer durch die Kunst von Höhlenmalerei bis Paul Klee. So kam ich sehr früh – ab dem 3. Lebensjahr – mit Kunst in Kontakt.

Gemalt und gezeichnet habe ich immer schon, auch noch im Gymnasium, wenn da auch strikte Regeln – bezüglich Sujet, Material, Technik – herrschten.

Als ich mit einem Grafiker und Maler – zusammen war, konnte ich nicht malen, er war viel zu gut. Und als ich mit einem Fotografen zusammen war, ließ ich die Stifte liegen und Pinsel trocken, da im Familienleben dafür kein Platz war. Ostereier waren immer sehr herzig bemalt ;)

Erst als mich die Künstlerin Ona B. 2019 gefragt hat, ob ich an einer Mal-Workshop-Woche im Sommer teilnehmen möchte, fing ich bei Null an. Zunächst nur auf Packpapier – aber viel größer, als ich je gemalt hatte – und dann auch auf Leinen. Auslösend war die Ansage: „Malt schiach!“

Das löste die Blockade...

Einen durchgängigen Stil habe ich nicht, als Künstlerin sehe ich mich auch nicht, aber es macht mir viel Spaß.

Ermuntert und geschupst von meinen Freundinnen und Freunden traue ich mich nun, einige Bilder auszustellen.

www.das-buero.at